Sie sind hier: Reiseführer >> Beijing auf einen Blick
Beijing auf einen Blick

Zum Vergrößern bitte anklicken!   Karte vom Stadtgebiet Beijings. Quelle: Johomaps.com

Größe: Das Verwaltungsgebiet Beijings ist beeindruckende 16.807 Quadratkilometer groß (zum Vergleich: Berlin hat 890 Quadratkilometer). Freilich umfasst das Verwaltungsgebiet mit seinen 5 Kreisen dabei auch große ländliche Flächen. Die Stadtbezirke machen eine (längst nicht komplett bebaute) Fläche von 4568 Quadratkilometern aus

Bevölkerung: Im gesamten Verwaltungsgebiet Beijings leben offiziell rund 12 Millionen Menschen, zählt man jedoch die sich nur vorübergehend im Verwaltungsgebiet aufhaltenden Personen (hauptsächlich Wanderarbeiter) dazu, steigt diese Zahl leicht auf über 15 Millionen an. Neben den Han-Chinesen (汉族) leben in Beijing auch viele Angehörige der Hui (回族) und der Uighuren (维吾尔族), außerdem haben sich viele Koreaner (韩族) in der Stadt angesiedelt.

Sprache: Das Hochchinesische, Putonghua (普通话) welches im Alltag eigentlich so nirgends gesprochen wird (jedoch in Universitäten, in den Medien und bei offiziellen Anlässen) basiert ganz wesentlich auf dem in Beijing gesprochenen Dialekt (北京话). Dennoch ist auch dieser bloß ein Dialekt, mit eigenen lokalen Ausdrücken und bestimmten Besonderheiten in der Aussprache, bestes Beispiel dafür ist Erhua (儿话), also das Anhängern der Silbe -er (儿) an eine Vielzahl von Nomen und einige Verben.

Speisen: Beijing ist eine internationale Stadt, alle Weltküchen sind in ausreichendem Maß vertreten. Das gilt auch für alle großen internationalen Fast Food-Ketten, die freilich in scharfer Konkurrenz zu den chinesischen Mitbewerbern stehen. Doch wen interessiert schon die internationale Küche, wenn sich doch in den Straßen vorzügliche chinesische Restaurants aneinanderreihen. Alle wichtigen Lokalküchen Chinas, natürlich inklusive der berühmten Küche Beijings selbst, sind vertreten, ebenso wie die Küchen der nationalen Minderheiten. Unzählige Straßenküchen bieten zusätzlich saisonale Snacks und Leckereien an. Siehe hierzu auch den Artikel Speisen in Beijing.

Verkehr: Beijing ist der ideale Ausgangspunkt für Reisen ins ganze Land, sei es per Bahn oder per Flugzeug. In der Stadt selbst kommen vor allem drei Verkehrsmittel in Frage: Busse, Taxen und die U-Bahn. Letztere verkehrt hauptsächlich im Innenstadtbereich, wurde jedoch angesichts der Olympiade 2008 deutlich ausgebaut. Taxen scheint es in Beijing mehr als alle anderen Fahrzeuge zu geben, sie lassen sich jederzeit heranwinken (mit der Handfläche nach unten). Da Beijing jedoch einfach riesig ist, kann das Taxifahren trotz vergleichsweise günstiger Preise auf die Dauer zum teuren Vergnügen werden. Man sollte sich daher auf jeden Fall mit dem Transportmittel Nummer Eins, dem Bus, vertraut machen. Mit den zugegebenermaßen chronisch überfüllten Bussen lässt sich so ziemlich jedes Ziel erreichen, auch außerhalb des Stadtgebietes. Siehe hierzu auch den Artikel Das Verkehrssystem von Beijing.

Klima: Der Frühling in Beijing ist wechselhaft, windig und staubig und damit vielleicht sogar die am wenigsten zu empfehlende Reisezeit. Die starken Winde können in regelrechten Sandstürmen ausarten, auf alle Fälle aber sorgen sie für reichlich viel Staub, vor dem es kein Entkommen gibt. Es kann außerdem zu starkem Pollenflug kommen. Die Sommer sind sehr heiß und oft auch sehr schwül. Es wird jedoch nicht ganz so heiß wie etwa in Shanghai (上海), Hongkong (香港) oder Chongqing (重庆). Der Herbst ist aufgrund seines milden Wetters sicherlich die angenehmste Jahreszeit Beijings, viele der Natursehenswürdigkeiten um Beijing werden nun zu besonders attraktiven Reisezielen. Die Winter können in Beijing empfindlich kalt werden, entsprechende Kleidung vorausgesetzt lässt es sich aber aushalten, außerdem geht nichts über einen schönen Feuertopf (火锅) an kalten Winterabenden.

Geld: Währung der VR China ist der Renminbi (人民币), dessen gebräuchlichste Einheit der Yuan (元) ist. 10 Yuan entsprechen etwa einem Euro. Im Alltag wird anstelle von Yuan beinahe ausschließlich das Wort Kuai (块) gebraucht. Da sehr viele Fälschungen im Umlauf sind, empfiehlt es sich, sich gut mit den verschiedenen im Umlauf befindlichen Scheinen und deren Erkennungsmerkmalen vertraut zu machen. Sehr alte Scheine werden manchmal nur widerwillig angenommen. Der Geldwechsel von Euro zu Yuan bei einer chinesischen Bank kann sehr anstrengend und umständlich werden, auf jeden Fall sollte man seinen Pass bereithalten. Sehr viel bequemer ist es, das Geld vom Automaten abzuheben, eine einfache EC-Karte ist dafür vollkommen ausreichend, allerdings verfügen nicht alle Banken über entsprechende Automaten. Die sicherste Wahl stellen die "Bank of China" und die "Industrial and Commercial Bank of China" dar, deren Automaten meist auch englischsprachig sind. Bei der "Industrial and Commercial Bank of China" werden pro Transaktion 3,50 Euro Gebühren fällig.

Weiterführende Links: siehe Linksammlung.

Beijing aus der Luft:

Zum Vergrößern bitte anklicken! Zum Vergrößern bitte anklicken! Zum Vergrößern bitte anklicken! Zum Vergrößern bitte anklicken!
Zum Vergrößern bitte anklicken! Zum Vergrößern bitte anklicken!


Quellen: Bild 1 - NASA - Earth Observatory / Bild 2-6 - NASA - World Wind


Zurück zum Seitenanfang